Wonach ich unterwegs schaue
Typografie & Schriftsysteme
Hangul ist ein Alphabet, das zu Silbenblöcken gesetzt wird. Japanisch mischt Kanji, Hiragana und Katakana, und oft kommt noch Latein dazu. Wie entsteht Hierarchie auf einem Schild, einer Speisekarte oder einem Bildschirm, wenn nicht nur Schriftschnitte, sondern ganze Schriftsysteme nebeneinanderstehen? Das ist der rote Faden dieses Blogs.
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Wegeleitung
Wie findet man sich zurecht, wenn man die Schrift nicht lesen kann? Die Wegeleitung in Seoul und Tokio arbeitet mit Farben, Nummern und Piktogrammen, manchmal mit vier Schriftsystemen auf einem Schild. Hier sammle ich, was trägt und was nicht.
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Automaten & Kioske
Vom Getränkeautomaten an jeder Ecke bis zum Bestellterminal im Ramen-Laden: Oft ist die erste Schnittstelle kein Mensch, sondern eine Maschine. Wie viele Knöpfe verträgt man, und wo versteckt sich der Wechsel auf Englisch?
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Ticketing & ÖPNV
T-money, Suica, Pasmo: Die Fahrkarte ist hier längst Karte, Telefon und Uhr zugleich. Ich schaue auf Liniennetzpläne, Sperren, Umsteigewege und Ansagen, also auf ein System, das Millionen Menschen täglich benutzen, ohne nachzudenken.
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Konbini
Der kleine Laden an der Ecke als Alltags-Interface: Post, Geldautomat, Ticketschalter und Kantine auf wenigen Quadratmetern. Ein Laden, der sehr viel können muss und trotzdem nicht überfordert. Wie macht er das?
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Bezahlen
Bargeld, Karte, QR-Code, Telefon und in Japan die kleine Schale, in die man das Geld legt, statt es in die Hand zu geben. Bezahlen ist Interaktion, und die Rituale drumherum gehören dazu.
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Barrierefreiheit
Taktile Bodenleitsysteme wurden in Japan erfunden. Dazu kommen Blindenschrift am Treppengeländer, Tonsignale an Ampeln und Ansagen in mehreren Sprachen. Was davon bei uns fehlt und wo es auch hier noch hakt.
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Warteschlangen
Markierungen am Bahnsteig, Wartenummern, Tafeln mit geschätzter Wartezeit: Anstehen ist hier gestaltet. Was davon Ordnung schafft und was sie nur behauptet.
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